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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Übersicht historischer Persönlichkeiten Meißens

Alexander Walther

Heinrich III.

Markgraf von Meißen 

1215/1216 - 1288

Eid

Bischof von Meißen 

? - 1015

Benno

1066 zum Bischof von Meißen ernannt, sorgte zwischen den Jahren 1090 und 1095 für eine erhebliche Erweiterung des Bistums und wurde am 31. Mai 1523 von Papst Hadrian VI. heiliggesprochen. Sein katholischer Gedenktag ist der 16. Juni, der im Bistum Dresden-Meißen und im Erzbistum München und Freising gefeiert wird. In Meißen ist eine Kirche nach ihm benannt.

ca. 1010 - 1106

Arnold von Westfalen

Baumeister 

? - 1481 

Konrad

Markgraf von Meißen und der Niederlausitz

? - 1157

Frauenlob

Dichter 

ca. 1250 -1318 

Johann von Maltitz

Bischof von Meißen 

? - 1549 

Ludwig

Erzbisch von Mainz und Magdeburg, Markgraf von Meißen, Landgraf von Thüringen 

1341 - 1382 

Heinrich

Bischof von Meißen 

? - 1240 

Ekkehard I.

Markgraf von Meißen 

? - 1002 

Dietrich

Markgraf von Landsberg und Meißen

1242 - 1285

Dietrich der Bedrängte

Markgraf von Meißen und der Ostmark 

? - 1221 

Friedrich II.

Markgraf von Meißen, Landgraf von Thüringen 

1310 - 1349 

Meißen

Burggraf von Meißen 

Heinrich von Meißen

Adela (Adelheid) von Meißen

Königin von Böhmen, die zeitweilig in Meißen im Exil gewesen war, nachdem ihr Ehemann Ottokar als Herzog von Böhmen 1194 kurzzeitig absetzt, bevor er 1198 zum König ernannt wurde. Wenige Monate später ließ sich Ottokar von Adelheid scheiden, woraufhin diese mit ihren Kindern wieder nach Meißen flüchtete, 1205 jedoch kurzzeitig als Königin von Böhmen nach Prag zurückkehrte, allerdings wieder flüchten musste und am 2. Februar 1211 im Kloster des Heiligen Kreuzes verstarb.

? - 1211 

Wilhelm der Reiche

Markgraf von Meißen 

1371 - 1425 

Balthasar

Landgraf von Thüringen 

1336 - 1406 

Herwich

Bischof von Meißen 

? - 1118/1119 

Gertrud

Markgräfin von Meißen, Gräfin von Katlenburg, Gräfin von Northeim

? - 1117

Otto

Markgraf von Meißen, Graf von Weimar-Orlamünde

? - 1067

Wilhelm I.

Markgraf von Meißen

1343 - 1407 

Heinrich II.

Markgraf von Meißen, Graf von Eilenburg

1103/1104 - 1123

Dietrich von Meißen

Bischof von Merseburg

? - 1215

Caroline Lessing 

Schriftstellerin

1779 - 1834

Withego I. von Meißen

Bischof von Meißen

? - 1293

Georg 

Markgraf von Meißen 

1380 - 1401

Elisabeth von Meißen

Burggräfin von Nürnberg

? - 1375 

Elisabeth von Meißen

Landgräfin von Hessen 

1306 - 1367

Mathilde

Markgräfin von Meißen

? - 1346

Hedwig von Brandenburg

Markgräfin von Meißen

? - 1203

Liutgard 

Markgräfin von Meißen

? - 1146

Gerung

Bischof von Meißen 

? - 1170

Anna von SachsenLandgräfin von Hessen1420 - 1462 
Sigismund von SachsenHerzog von Sachsen, Bischof von Würzburg1416 - 1471 
Heinrich von SachsenHerzog von Sachsen1422 - 1435
Wilhelm III.Herzog von Sachsen 1425 - 1482 
Amalia von SachsenHerzogin von Bayern-Landshut 1436 - 1501 
Anna von SachsenKurfürstin von Brandenburg 1437 - 1512 
ErnstKurfürst von Sachsen 1441 - 1486 
Margarete von SachsenÄbtissin von Seußlitz 1444 - ca. 1498 
Hedwig von SachsenÄbtissin des Reichsstifts Quedlinburg 1445 - 1511 
Adalbert III.Administrator des Erzbistums Mainz 1467 - 1484 
Johann der BeständigeKurfürst von Sachsen1468 - 1532 
Margarete von SachsenHerzogin von Braunschweig-Lüneburg 1469 - 1528 
Georg der BärtigeHerzog von Sachsen 1471 - 1539 
Johann BaumgartTheologe, Dichter, Dramatiker 1514 - 1578 
Donatus von FreywaldtMediziner und königlicher Hof- und Leibarzt 1586 - 1640
Johann Klaj Dichter 1616 - 1656 
Christian Jacob KoitschTheologe, Dichter 1671 - 1734 
Johann Elias SchlegelJurist, Dichter, Dichtungstheoretiker 1719 - 1749 
Johann Adolf Schlegel Geistlicher, Dichter 1721 - 1793 
Christian Friedrich Samuel HahnemannArzt, Begründer der klassischen Homöopathie1755 - 1843 
Friedrich MatthäiMaler 1777 - 1845 
Karl Heinrich Ferdinand SchützeKaufmann, Rittergutsbesitzer, Wohltäter des Waisenvereins zu Meißen1778 - 1860
Karl August WeinholdProf. der Medizin an der Universität Halle-Wittenberg 1782 - 1829 
Curtius GroligMaler 1805 - 1863 
Karl Christian SparmannPorzellan- und Landschaftsmaler 1805 - 1864 
Carl Hugo TzschuckeBürgermeister von Meißen, Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung, Mitglied des sächs. Landtages, der an der Fürstenschule St. Afra unterrichtet wurde und in Leipzig Rechtswissenschaften studierte. 1840 wurde er zum Meißner Bürgermeister ernannt. 1849 nahm der mittlerweile 1. Vizepräsident der I. sächsischen Kammer des Landtages am Dresdner Maiaufstand teil und wurde wegen Hochverrates zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt, die er bis zu seiner Begnadigung 1851 im Landesgefängnis Hubertusburg verbrachte. Nach seiner Entlassung war er bis 1879 als Anwalt in Meißen tätig. Heute erinnert eine Straße, ein Altenheim und eine Gedenktafel in Meißen an ihn. 1809 - 1879 
Gottfried Pulianin Meißen gebürtiger Architektur- und Landschaftsmaler, der hier die Staatliche Zeichenschule besuchte, Schüler von Adrian Ludwig Richter war und nach seinem Studium an der Dresdner Kunstakademie und der Kunstakademie Düsseldlrf in Düsseldorf wirkte. 1809 - 1875 
Heinrich Richard BaltzerMathematiker 1818 - 1887 
Louise Otto-PetersSchriftstellerin, Frauenrechtlerin 1819 - 1895 
Karl Gottfried Mäsermormonischer Missionar, Theologe und Pädagoge1828 - 1901 
Otto Königin Meißen gebürtiger Bildhauer, der nach seinem Studium an der Dresdner Kunstakademie in Wien wirkte.1838 - 1920 
Paul UmlauftKomponist, königlicher Prof. 1853 - 1934 
Rudolf Hirschberg Schirftsteller 1867 - 1943 
Franz Adam BeyerleinIn Meißen gebürtiger Schriftsteller, nachdem in Meißen ein Platz benannt ist und der durch zahlreiche Novellen und Romane bekannt wurde.1871 - 1949 
Hermann Ludwig KutzschenbachDirigent, Musikpädagoge 1875 - 1938 
Paul BangReichtagsabgeordneter der DNVP und NSDAP, Staatssekretär im Reichswirtschaftsministerium, Autor einer im Jahr 1919 veröffentlichten antisemitischern Schrift unter dem Pseudonym Wilhelm Meister1879 - 1945
Paul SchwenkPolitiker der KPD, Mitglied des preuß. Landtages 1880 - 1960 
Herbert Böhmevon 1933 bis 1950 Superintendent der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche im Kirchenbezirk Meißen, versuchte am 27. April 1945 den Festungskomandanten und den Bürgermeister Meißens von einer Verteidigung der Stadt gegen nahende sowjetische Truppen abzubringen und wurde dafür zum Tode verurteilt, kam allerdings am 07. Mai nach dem Einmarsch der Roten Armee in Dresden frei.1879 - 1971 
Paul Gerhard ZeidlerSchriftsteller 1879 - 1947 
Willy AnkerPolitiker der SPD,  trat im Widerstand gegen die Nationalsozialisten für die kampflose Übergabe Meißens an sowjetische Truppen am 06. Mai 1945 ein, danach bis 1950 2. Bürgermeister der Stadt1885 - 1960