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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Wunderbare Errettung eines Kindes

Johann Georg Theodor Grässe

Wunderbare Errettung eines Kindes

Im Jahre 1565 hat eine Jungfrau ein dreijähriges Mädchen aus der Stadt Meißen entführt, als sie nun an das angeschwollene Flüßchen Triebisch kam, hat sie es entkleidet, nackt durchgeführt und dann wieder angezogen, aber trotz Regens und Sturms auf der Erde liegen lassen und ist davon gegangen. Hier ist es erst am Mittage des folgenden Tages von einem Landmann auf dem Gesichte liegend, aber unversehrt gefunden worden, und als die bekümmerten Eltern das wiedergefundene Kind gefragt, wer bei ihnen gewesen, antwortete es, weiße Hundchen hätten es bewacht.

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Johann Georg Theodor Grässe, Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Bd. 1. Zweite verbesserte und vermehrte Auflage, Dresden 1874, S. 51.

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