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Einhorn-Geschichten

Florian Russi

Magst auch du Einhörner, diese wundervollen leuchtenden Geschöpfe, die zu scheu und empfindsam sind, um sich den Menschen zu zeigen? Dann wird dich dieses Heft erfreuen. Darin finden sich zwei Einhorn-Geschichten: Die eine verrät dir, wie das erste Einhorn auf die Welt kam, die andere, warum Einhörner sich unter Menschen nicht wohlfühlen. Zum Schluss findest du auch ein Lied über Einhörner.

***

Florian Russi hat bereits in Alids Traum diesen zauberhaften Wesen mehrere Erzählungen gewidmet. Zwei der schönsten Geschichten sind hier nochmals aufgegriffen und für Kinder neu erzählt und farbig illustriert.

Die Meißner Fummel

Die Meißner Fummel

Die Meißner Fummel

Wer nach Meißen kommt, kommt an ihnen nicht vorbei - die Meißner Fummel. Die Konditorei Zieger an den Roten Stufen in Meißen stellt das zerbrechliche Gebäck, deren Alleinhersteller sie seit 1966 sind, aus sehr dünnem und einfachem Teig her. Die Form der Meißner Fummel entspricht einem unregelmäßig runden „Ballon". Der Ursprung des Gebäcks reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück:

Die Post aus Meißen kam zur Zeit des Kurfürsten von Sachsen recht oft lädiert in Dresden an. Die Ursache war unklar. Doch wurde vermutet, dass der Postreiter dem Meißner Wein nicht widerstehen konnte und ihm kräftig zusprach. Mit einem Rausch ritt er zurück nach Dresden, wo er entweder vom Pferd fiel oder mit der Posttasche unachtsam umging. Daraufhin beauftragte der Kurfürst die Meißner Bäcker, ein Gebäck zu erfinden, das so fragil sein sollte, dass es bei geringsten Erschütterungen zerbreche. Dieses sollte der Reiter in Meißen unversehrt in Empfang nehmen und ebenso heil in Dresden überbringen.

Hatte er diesen Test bestanden, so durfte der Postreiter das filigrane und schon damals begehrte Meißner Porzellan als Postsendung überbringen, so die Überlieferung.

Heute erhalten Brautpaare in Meißen neben ihrem Familienbuch auch einen Meißner Fummel überreicht mit dem Hinweis, mit der Ehe ebenso sorgsam umzugehen, wie mit dem hauchzarten Gebäck.

Text und Bild: Stadt Meißen

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